
Die Symbole und Amulette
Wer Die sieben Stufen liest, begegnet ihnen schon bald: geheimnisvollen Symbolen und Amuletten, deren wirkliche Bedeutung sich den Menschen innerhalb der Geschichte zunächst entzieht.
Sie sind keine bloße Dekoration.
Sie gehören zu dem Geheimnis, das sich durch den Roman zieht.
Wenn ein Symbol mehr ist als ein Zeichen
Ein Symbol kann betrachtet werden wie eine Zeichnung. Linien bilden eine Form, und diese Form bekommt einen Namen oder eine Bedeutung.
Meine eigene Erfahrung mit Symbolen geht darüber hinaus.
Für mich können Symbole Träger und Ausdruck von Frequenzen sein. Entscheidend ist dann nicht allein, was ein Symbol darstellt, sondern was durch dieses Symbol erfahrbar wird. (Eine kleine Geschichte dazu am Ende dieses Textes)
Diese Sichtweise findet sich auch in Die sieben Stufen wieder.
Die Menschen des Romans versuchen zunächst zu verstehen, womit sie es überhaupt zu tun haben. Sie suchen nach Zusammenhängen und Erklärungen. Doch mit zunehmender Entwicklung der Geschichte wird deutlich, dass die Symbole nicht allein durch den Verstand entschlüsselt werden können.
Sie müssen erfahren werden.
Die Amulette
Eng mit den Symbolen verbunden sind die Amulette.
Auch sie besitzen innerhalb der Geschichte eine Bedeutung, die sich erst nach und nach erschließt. Sie verbinden etwas Sichtbares und Greifbares mit einer Wirklichkeit, die zunächst außerhalb dessen liegt, was die beteiligten Menschen für möglich halten.
Damit stehen sie zugleich für ein wesentliches Motiv des gesamten Romans.
Etwas Unsichtbares bekommt eine Form.
Etwas, das zunächst nicht verstanden werden kann, beginnt sich auszudrücken.
Und etwas, das wie ein Gegenstand erscheint, wird zum Hinweis auf eine wesentlich größere Wirklichkeit.
Mehr soll an dieser Stelle über die Bedeutung der Amulette innerhalb der Handlung nicht verraten werden.
Die Verbindung zu Universal Healing
Für Menschen, die meine heutige Arbeit kennen, liegt eine Frage nahe: Haben die Symbole des Romans etwas mit Universal Healing zu tun?
Die Antwort lautet: ja.
Die Nähe ist nicht zufällig.
Universal Healing und die Symbolwelt von Die sieben Stufen gehören zu derselben Phase meines spirituellen Wirkens und berühren sich in ihrer grundlegenden Vorstellung: Ein Symbol ist nicht nur etwas, das wir anschauen. Es kann Ausdruck einer bestimmten Schwingung oder Frequenz sein und damit etwas in unserem Bewusstsein berühren.
Der Roman ist jedoch kein Lehrbuch über Universal Healing.
Die Symbole besitzen innerhalb der Geschichte ihre eigene Funktion und müssen auch nicht mit dem heutigen Universal Healing erklärt werden. Wer Universal Healing überhaupt nicht kennt, benötigt keinerlei Vorwissen, um den Roman zu verstehen.
Wer es kennt, wird allerdings möglicherweise manches mit anderen Augen lesen.
Rückblick aus heutiger Sicht
Besonders interessant wurde dieser Zusammenhang für mich während der erneuten vollständigen Beschäftigung mit dem Roman im Jahr 2026.
Vieles, was ich damals schrieb, betrachte ich heute aus einer anderen Perspektive. Seit der Entstehung des Romans sind viele Jahre vergangen. Meine Arbeit hat sich verändert, mein Verständnis von Bewusstsein hat sich weiterentwickelt, und Universal Healing selbst hat einen langen Weg durchlaufen.
Die Symbole im Roman gehören dennoch genau dorthin, wo sie sind.
Deshalb habe ich bei der Neuausgabe auch nicht versucht, sie nachträglich an mein heutiges Verständnis anzupassen. Der Roman soll nicht im Nachhinein etwas erzählen, was ich 2009 noch nicht geschrieben hatte.
Er darf Zeugnis seiner eigenen Entstehungszeit bleiben.
Und gerade dadurch ist es heute möglich, Verbindungen zu erkennen, die damals vielleicht noch gar nicht in ihrer ganzen Bedeutung sichtbar waren.
Symbole als Schlüssel
Vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen Roman und Wirklichkeit:
Symbole erklären nicht alles.
Manchmal öffnen sie vielmehr eine Tür.
Was sich hinter dieser Tür befindet, muss jeder Mensch selbst entdecken.
In Die sieben Stufen beginnt mit dieser Entdeckung eine Geschichte, die für die beteiligten Menschen weitreichendere Folgen hat, als sie sich zunächst vorstellen können.
Nachsatz – eine kleine Geschichte:
Nachdem ich die erste Version des Romans fertiggestellt hatte, kamen nach einiger Zeit die ersten Rückmeldungen. Eine Frau, die den Roman gelesen hatte und die mich auch ausserhalb dieser Verbindung kannte, rief mich an und erzählte mir, das sie von dem Roman ganz begeistert gewesen sei. Dann habe sie den Roman an ihre „Putzfrau“ weitergegeben und diese hatte mit den im Buch beschriebenen Amuletten mystische Erfahrungen – in der Weise, wie sie im Roman beschrieben werden…
DAS ist eine der Auswirkungen beim Lesen des Romans – kommt selten vor, aber es passiert. Denn die Amulette sind weit mehr als nur Lesestoff und Beiwerk der Geschichte. Sie können (so wie bei mir auch) zu „Begleitern“ auf einem spirituellen Weg werden…









