Worte der Wahrheit ist kein geplantes Buch.
Es ist entstanden, weil es entstehen wollte.
Über viele Monate hinweg öffneten sich innere Räume, die ich nicht gesucht hatte und für die es zunächst keine Sprache gab. Es waren Phasen des Wandels, der Klarheit, aber auch des Zweifelns und Loslassens. In dieser Zeit begann ich zu schreiben – nicht, um etwas zu erklären, sondern um etwas sichtbar zu machen, das schon lange in mir gereift war.
Dieses Buch ist aus einer Bewegung hervorgegangen, die tiefer reicht als persönliche Erfahrung. Es ist ein Weg durch das eigene Sein, durch die Schatten und durch die Stille, bis dorthin, wo Wahrheit nicht mehr ein Gedanke ist, sondern ein Zustand. Jeder Abschnitt entstand aus Präsenz, aus dem Lauschen, aus dem Mut, nichts festzuhalten und sich dennoch nicht zu verlieren.
Ich habe während des Schreibens erkannt, dass Wahrheit nichts Starres ist. Sie ist ein lebendiger Prozess, eine innere Ausrichtung, die sich immer wieder neu formt, je mehr wir bereit sind, uns selbst wirklich zu begegnen. Dieses Buch hat mich selbst verändert, während ich es schrieb. Und vielleicht berührt es deshalb auch jene, die es lesen.
Es ist eines der persönlichsten Werke, die ich je in die Welt gegeben habe.
Nicht, weil es von mir handelt, sondern weil es aus einem Raum stammt, in dem wir alle uns wiederfinden können – dort, wo unsere eigene innere Wahrheit beginnt, sich zu zeigen.
Herzlich
Atlan Anaris Koteij









