Viele Menschen berichten, dass sie beim Lesen meiner Bücher etwas Besonderes erleben.
Manche werden beim Lesen ruhiger.
Andere fühlen sich innerlich berührt.
Wieder andere haben das Gefühl, dass ein Text sie auf eine sehr persönliche Weise anspricht.
Oft lässt sich dieses Erleben nicht sofort erklären. Denn die Wirkung eines Buches entsteht nicht nur durch seinen Inhalt. Wenn ein Mensch schreibt, überträgt er nicht nur Gedanken und Informationen.
Er überträgt immer auch etwas von seinem eigenen Bewusstsein.
Genau hier liegt eine Besonderheit meiner Bücher.
Die Texte entstehen nicht in erster Linie aus einem theoretischen Konzept oder aus reinem Wissen. Sie entstehen aus einem inneren Erfahrungsraum, der sich über viele Jahre entwickelt hat – durch persönliche Erfahrungen, durch spirituelle Arbeit und durch eine tiefe Auseinandersetzung mit Bewusstsein selbst.
Viele Leser spüren diese Qualität, auch wenn sie sie zunächst nicht benennen können.
Beim Lesen entsteht manchmal ein Gefühl von Ruhe. Ein Satz berührt etwas im Inneren. Oder ein Gedanke löst plötzlich eine neue Perspektive aus. Das liegt daran, dass beim Lesen mehr geschieht als nur das Aufnehmen von Informationen.
Man könnte sagen: Beim Lesen begegnen sich zwei Bewusstseinsräume.
Der Raum, aus dem ein Buch geschrieben wurde – und der Raum des Lesers. Wenn zwischen beiden eine Resonanz entsteht, kann ein Text eine überraschende Tiefe entwickeln.
Genau deshalb lesen manche Menschen meine Bücher nur einmal – und legen sie wieder zur Seite.
Andere hingegen kehren immer wieder zu bestimmten Abschnitten zurück. Nicht, weil sie den Inhalt vergessen hätten. Sondern weil sie spüren, dass in den Worten mehr enthalten ist als reine Information.
Viele Leser beschreiben meine Bücher daher eher als Resonanzräume.
Sie lesen einen Abschnitt – und etwas beginnt sich innerlich zu bewegen.
Eine Erinnerung taucht auf.
Eine Frage entsteht.
Oder ein Gedanke beginnt sich neu zu ordnen.
Diese Prozesse lassen sich weder erzwingen noch planen. Sie entstehen ganz von selbst, wenn ein Mensch offen liest. Deshalb gibt es auch keine „richtige“ Art, diese Bücher zu lesen. Manche Menschen lesen sie von Anfang bis Ende. Andere schlagen immer wieder einzelne Seiten auf. Und manche legen ein Buch für eine Zeit beiseite, um später wieder darauf zurückzukommen.
All das ist völlig in Ordnung.
Ein Buch kann Wissen vermitteln.
Es kann inspirieren.
Es kann neue Perspektiven öffnen.
Doch manchmal kann es auch etwas anderes tun:
Es kann einen Raum schaffen, in dem ein Mensch sich selbst ein Stück näherkommt. Vielleicht ist genau das die eigentliche Wirkung dieser Bücher.
Ich schreibe diese Bücher nicht, um Antworten zu geben, die für alle Menschen gelten.
Ich schreibe sie, weil bestimmte Erfahrungen und Erkenntnisse ihren Weg in Worte finden wollen.
Wenn diese Worte bei einem Leser Resonanz auslösen, beginnt ein innerer Dialog.
Und genau dort entsteht das, was wirklich wichtig ist: Bewusstsein.
Euer
Atlan Anaris Koteij
(Thomas Nathaniel Bock)
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